BOP’s Handwerkerstudie: Responsive Webdesign

Wir von www.frag-den-bodenprofi.de haben 140 Bodenleger Websites aus mehreren Städten in Deutschland (Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Dresden, Stuttgart und München) nach verschiedenen Kriterien untersucht.

Dabei sind wir wie folgt vorgegangen: Die ersten 20 Webseiten, welche von Google in Verbindung mit der jeweiligen Stadt angezeigt wurden, haben wir für die Studie herangezogen. Hierbei blieben Anzeigen und allgemeine Seiten für Handwerkersuche unberücksichtigt. Ein Suchbegriff sah dementsprechend wie folgt aus „Bodenleger München“. Diese Suchen haben wir von neutralen Servern gestartet, sodass unsere bisherigen Suchen keine weiteren beeinflussen.

Auswertung Responsive Webdesign:

In den meisten Städten ist ca. jede zweite Webseite responsive. Eine Ausnahme stellt Dresden dar. Hier sind nur 15% auf der Webseiten auf Endgeräte wie Smartphone oder Tablet ausgerichtet. Was ein responsive Webdesign ist, warum man dies für die eigene Website nutzen sollte und wie man herausfindet ob die Webseite bereits responsive ist, erfährst du nachfolgend.

Was ist Responsive Webdesign?

Responsiveness, Skalierbarkeit, Anpassbarkeit; Dies bedeutet, dass die Webseite auf allen Endgeräten wie Desktop, Smartphone oder Tablet gänzlich und schnell angezeigt werden können. Die Webseite passt sich also automatisch den Displaygrößen der Endgeräte an. Somit kann sichergestellt werden, dass die wichtigen Inhalte auf allen Endgeräten gut sichtbar und lesbar sind. Technischer Hintergrund: Das responsive Verhalten wird meist durch den Einsatz von HTML5 und CSS3 Media-Queries realisiert.

Warum ist Responsive Webdesign wichtig? Welche Vorteile gibt es?

Quelle: Statista

  1. Steigende Nutzerzahlen von mobilen Endgeräten: Die Zahlen der Smartphone- und Tabletnutzung steigen jedes Jahr an, der Marktanteil nimmt stetig zu. Diese steigenden Zahlen zwingen Unternehmen zum Umdenken bei der Webseitengestaltung, da der Trend auch weiterhin in Richtung mobile geht.
  1. Bevorzugung von Google: Wichtiger Vorteil des responsive Webdesign ist, dass sie im Ranking von Google bevorzugt werden. Dies bedeutet, dass wenn ein potentieller Kunde mit dem Smartphone nach einem Bodenleger sucht, werden ihm oben in der Trefferliste von Google als erstes die Websites mit responsive Webdesign angezeigt. Außerdem werden die responsive Websites mit einem Label „Für Mobilgeräte“ ausgewiesen, wenn die Suchanfrage von einem mobilen Endgerät gestartet wurde.
  1. Wichtige Inhalte werden nicht gefunden: Wer nicht auf eine optimierte Website zurückgreift, riskiert, dass potenzielle Kunden nicht finden wonach sie suchen.
  1. Geringere Absprungrate: Im schlimmsten Fall kann die nicht angepasste Webseite dazu führen, dass die Nutzer die eigene Website sofort wieder verlassen (Absprungrate oder auch „bounce rate“) und  auf eine andere Webseite zurückgreifen.

Wie finde ich heraus ob meine Webseite responsive ist?

Ob die eigene Website responsive kann man ganz einfach testen. Dies geht z.B. mit dem kostenlosen Tool http://ami.responsivedesign.is/. Gebe einfach deine URL in das vorgesehene Feld ein und klicke anschließend auf „GO“.

Anschließend wird dir angezeigt, wie deine Webseite auf allen verschiedenen Endgeräten zu sehen ist.

Fazit:

Ein responsive Webdesign ist im Zeitalter von Smartphone und Tablet wichtig, um mit den Wettbewerb mithalten zu können. Nur so kann garantiert werden, dass die wichtigen Inhalte auf allen Endgeräten wiedergegeben werden können. Es wird so ein größeres Zielpublikum erreicht. Außerdem wird man so von Google besser bewertet was zu einer besseren Trefferliste von Google führt. Somit gelangen mehr Benutzer auf die eigene Webseite. Diese Punkte führen dazu, dass mehr potentielle Kunden auf deine Webseite aufmerksam werden und sich somit deine Aufträge steigern können.

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Ich habe Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation studiert und bin seit 8 Jahren selbstständig im Bereich Webentwicklung tätig. Seit 2014 arbeite ich für die Uzin Utz AG an diversen digitalen Projekten.

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