Welche Zahnspachtel ist die richtige?

In diesem Beitrag erfährst du, wie die Zahnspachtel richtig verwendet wird. Jeder von euch Bodenprofis hat sie in seinem Werkzeugfundus. Mit dieser Spachtel trägst du Klebstoffbetten richtig auf. Die Spachtelzahnung, die du auswählst, ist entscheidend für das Verlegeergebnis, daher verwendest du nicht immer dieselbe Spachtel. Die Zahnung deiner Spachtel ist auf den Untergrund, den Klebstoff und den Bodenbelag abgestimmt. In den Verlegehinweisen des Klebstoffs und des Belags findest du dazu die nötigen Informationen.


Wir Bodenprofis verwenden Spachteln mit sogenannten Dreieck-Zahnungen. Das bedeutet, dass die Kerben der Spachtel dreieckig sind – je nach Art der Zahnung in unterschiedlichen Abständen und Tiefen. Die auf den Verlegehinweisen und auf dem Werkzeug selbst angegebenen Bezeichnungen mit einem Buchstaben und einer Zahl (etwa A1, B1, A11) beschreiben genau, um welche Art der Zahnung es sich handelt. Die Technische Kommission für Bauklebstoffe (TKB) hat diese einheitlichen Bezeichnungen festgelegt.

Einige von euch arbeiten gerne mit Zahnspachteln aus Stahlblech und einem Holzgriff. Das sind bewährte, zuverlässige Werkzeuge. Du brauchst mehrere von ihnen, denn die Zahnungen kannst du bei diesen ja nicht wechseln. Andere von Euch arbeiten lieber mit einer „Mutterspachtel“, bei der sie die Zahnung wechseln können, etwa die WOLFF Ergo-Star. Sie hat einen ergonomisch geformten Griff, erleichtert dadurch das Arbeiten und schont Euer Handgelenk.

Die jeweils passende Zahnung klemmst du vorne in die Mutterspachtel ein. Wenn du dann oberhalb der Zahnung einen Streifen Klebeband auf die Spachtel klebt, tust du dir nach der Arbeit beim Reinigen Eures Werkzeugs leichter: Einfach das Klebeband mit den Klebstoffresten abziehen, die Zahnleiste herausnehmen und sorgfältig reinigen. Inspiziere die gereinigte Zahnleiste, bevor du sie in den Werkzeugkasten packt. Die Zähne nutzen sich mit der Zeit ab. Wenn die Zähne nicht mehr spitz genug sind oder das Profil nicht mehr tief genug, werfe die Zahnleiste weg und verwende eine neue. Denn nicht nur eine falsche, auch eine abgenutzte Zahnleiste beeinflusst dein Verlegeergebnis!

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Werdegang:
1995 Meisterprüfung zum Parkettlegermeister
seit 1.5 1995 Bei UZIN Anwendungstechniker
seit 2007 Anwendungstechnischer Leiter Innendienst UZIN
Anwendungstechnik Boden Parkett

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