Wie dick sollte ich die Spachtelmasse auftragen?

Die Schichtdicke, in der du eine Spachtelmasse aufträgst, ist immer abhängig vom Untergrund, auf dem du arbeitest. Bei einem neuen, glatten, ebenen und rissfreien Estrich etwa kann schon eine sehr dünne Schicht ausreichen, der „Null-Auszug“ – 2 Millimeter Spachtelmasse.

Eine 2 Millimeter dicke Schicht Spachtelmasse dient weniger dazu, Unebenheiten auszugleichen, sondern dazu, eine einheitliche, gleichmäßige Fläche herzustellen und damit das Abbindeverhalten moderner Klebstoffe optimal zu unterstützen und eine auch einheitlich saugende Fläche zu erhalten. So stellst du beim Kleben eine vollflächige, feste Klebung des Belags sicher und vermeidest Blasenbildung.

Wenn dein Untergrund schon älter ist, an ihm noch Reste des vorherigen Klebstoffs haften, er uneben ist oder Risse und Löcher hat, musst du die Spachtelmasse entsprechend dicker auftragen, um alle Unebenheiten auszugleichen. Hochwertige Spachtelmassen kannst du bis zu einer Schichtdicke von 10 Millimetern auftragen und damit immer noch ein optimales Ergebnis erzielen. Die Dicke der Spachtelmasse wählst du in diesem Fall so, dass alle Unebenheiten ausgeglichen sind und du ein ebenmäßiges Ergebnis erzielst.

Risse und Löcher spachtelst du am besten vor; dafür gibt es speziell geeignete Reparatur- und Ausgleichsmassen, etwa UZIN KR 516. Zum Höhenausgleich, etwa auf alten mineralischen Untergründen, kannst du Dünnestrich verwenden – dieser erlaubt dir, Schichtdicken von bis zu 40 Millimeter aufzutragen.

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Werdegang:
1995 Meisterprüfung zum Parkettlegermeister
seit 1.5 1995 Bei UZIN Anwendungstechniker
seit 2007 Anwendungstechnischer Leiter Innendienst UZIN
Anwendungstechnik Boden Parkett

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