Wie richte ich meine Verlegefläche ein?

Schon vor Beginn der Arbeit solltest du mit deinen Auftraggebern besprechen, in welcher Richtung der gewählte Bodenbelag verlaufen soll. Denn dieses ist entscheidend für den späteren optischen Eindruck.
Die Richtung eines Bodenbelags ergibt sich bei textilen Belägen aus der Laufrichtung des Materials, bei Parkett und Laminat wie auch bei anderen Bodenbelägen aus dem Verlauf der Fugen.

Eine Verlegung quer zur häufigsten Blickrichtung verkürzt den Raum optisch, eine Längsverlegung streckt ihn. Wird längs zum Lichteinfall verlegt, wird dies oft als schön empfunden.
Grundsätzlich entscheidet natürlich der Kunde, welche der möglichen Verlegevarianten ihm am besten gefällt. Sinnvoll ist es daher, wenn der Kunde vor Beginn der Arbeiten Bodenelemente bei sich behält und selbst bei verschiedenen Lichtverhältnissen betrachtet und dann entscheidet.

Soll auf einen alten Dielenboden verlegt werden, ist jedoch immer angebracht, die neuen Elemente quer zu den bestehenden zu verlegen, um später Risse zu vermeiden.

Wenn der Raum keine oder nicht nur rechtwinkelige Ecken hat, stellst du einen rechten Winkel am besten mit einer fest verankerten Anschlaglatte her und arbeitest von dieser ausgehend bis zur Wand (bei Holzböden mit der Nut voran). Danach entfernst du sie und legst den Rest der Fläche (bei Holzböden nun mit der Feder voran).

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Werdegang:
1995 Meisterprüfung zum Parkettlegermeister
seit 1.5 1995 Bei UZIN Anwendungstechniker
seit 2007 Anwendungstechnischer Leiter Innendienst UZIN
Anwendungstechnik Boden Parkett

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